Hier finden Sie eine Liste von Anlaufstellen und Beratungseinrichtungen in Niedersachsen, die Betroffene von Diskriminierung unterstützen. Diese Stellen bieten professionelle Hilfe und sind wichtige Ansprechpartner für diejenigen, die Unterstützung und Beratung suchen. Gemeinsam mit diesen Einrichtungen setzen wir uns für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung ein.
BERATUNGSSTELLEN IN NIEDERSACHSEN:
Braunschweig
Die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig ist eine Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung. Nach den Grundsätzen der Parteilichkeit und des Empowerments unterstützt sie Menschen bei der Wahrnehmung ihres Rechts auf Gleichbehandlung. Die Beratung erfolgt merkmalsübergreifend und richtet sich an alle potenziell von Diskriminierung betroffenen Gruppen. Beratungsgespräche können persönlich, telefonisch oder online geführt werden.
Die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig richtet sich in ihrer Arbeit nach den Standards der qualifizierten Antidiskriminierungsberatung: Parteilichkeit, Auftragsorientierung, Unabhängigkeit, niedrigschwelliger Zugang, Barrierefreiheit und Vernetzung. Die Beratung verfolgt einen horizontalen Ansatz, basiert auf dem Prinzip der Parteilichkeit und zielt auf das Empowerment der Betroffenen, die dabei unterstützt und gestärkt werden, für ihre Rechte einzutreten.
Die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig wurde 2022 nach einem vom advd (Antidiskriminierungsverband Deutschland) begleiteten, breit angelegten Partizipationsprozess durch einen Ratsbeschluss der Stadt Braunschweig eingerichtet. Die Trägerschaft wurde von der Volkshochschule Braunschweig GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadt Braunschweig, übernommen.
Kontaktdaten
Heydenstraße 2
38100 Braunschweig
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 160 - 4824495
Göttingen
Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen
Das Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen ist Trägerin des Projekts Modell Göttingen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Göttingen. Modell Göttingen beschreibt den nachhaltigen Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Antidiskriminierungsnetzwerks und einer professionellen, unabhängigen, Antidiskriminierungsberatungsstelle in freier Trägerschaft für die Region Göttingen, die in ein Netz aus Erst- und Verweisberatungsstellen eingebunden ist.
Kontaktdaten
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 551 - 4003305
Göttingen
Antidiskriminierungsberatungsstelle für Stadt und Landkreis Göttingen
Die Antidiskriminierungsberatungsstelle des VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.) hat am 1. August 2024 ihre Arbeit aufgenommen und ist die erste Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung in Südniedersachsen. Menschen aus Stadt und Landkreis Göttingen, die aufgrund rassistischer Zuschreibungen oder wegen ihrer ethnischen Herkunft, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, des Lebensalters, des Geschlechts, der sexuellen Identität eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung erfahren haben, können sich an die Beratungsstelle wenden. Darüber hinaus richtet sich die Beratung auch an Menschen, die aus anderen Gründen benachteiligt werden, wie zum Beispiel wegen Fürsorgeverantwortung für Familienangehörige oder des sozialen Status.
Die Beratungsstelle ist Teil der Antidiskriminierungsarbeit „Modell Göttingen“, die von respekt*land gefördert wird. Die Beratung orientiert sich an den Ratsuchenden und ist vertraulich, barrierearm, kostenfrei und mehrsprachig. Sie kann persönlich, telefonisch, per E-Mail oder online stattfinden.
Kontaktdaten
Nikolaistr. 1c
37073 Göttingen
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 551 - 50 76 46 25
Hannover
Arbeitsgemeinschaft Migrant*innen und Flüchtlinge in Niedersachsen (amfn e.V.)
Die Arbeitsgemeinschaft Migrant*innen und Flüchtlinge in Niedersachsen – amfn e.V. – ist ein landesweiter Dachverband von 56 Migrant*innenorganisationen und -vereinen aus zahlreichen Städten. Als gemeinnütziger Verein sind sie überparteilich, konfessionell unabhängig und fördern die kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. amfn e.V. versteht sich als Interessenvertretung seiner Mitgliedsvereine und von Personen mit Migrationshintergrund, die ihren Lebensmittelpunkt in Niedersachsen gefunden haben. Als Sprachrohr vertritt der Dachverband diese bei staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen auf Landes- und Bundesebene.
amfn e.V. bringt seine Erfahrungen als integrationspolitischer Akteur und als Interessenvertreter zugewanderter Bürger*innen in Niedersachsen zum Wohle des Landes ein. Aus dieser Perspektive bringen sie Positionen in aktuellen Diskursen und Planungsprozessen rund um Migration und Teilhabe ein.
Kontaktdaten
Kurt-Schumacher-Str.29
30159 Hannover
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 511 - 9215803
Beratungsstelle gegen Rassismus in der Bildung (BeRBi)
Zahlreiche Schüler*innen of Color und Eltern berichten über diskriminierende Erfahrungen, die sie niedersachsenweit in Bildungsinstitutionen machen. Im Rahmen des Modellprojektes BeRBi wird in Salzgitter und Langenhagen/Garbsen Beratung angeboten. Das Angebot ist kostenlos, anonym und niedrigschwellig und richtet sich an Schüler*innen, Eltern sowie Schulpersonal.
Beratungsstelle (BeRBi) – Hannover
Kurt-Schumacher-Str. 29
30159 Hannover
Montags und Mittwochs 13:00–15:30
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0179-1126325
Beratungsstelle (BeRBi) – Göttingen
Nachbarschaftszentrum Grone
Dienstags 14:00-18:00
Kiosk e.V., Mauerstraße 1
Donnerstags 10:00-14:00
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0176-24377941
Beratungsstelle (BeRBi) – Lüneburg
Ev. Familienbildungsstätte
Bei der St. Johanniskirche 3
Dienstags 11:00-15:00
Mittwochs 9:00-13:00
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0176-24378019
Beratungsstelle (BeRBi) – Delmenhorst
Kulturfabrik
Am Friesenpark 28d
Montags 13:00-17:30
Mittwochs 10:00-14:00
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0176-24377830
Lüneburg
diversu e.V. – Institut für Diversity, Natur, Gender, Nachhaltigkeit
Das Vorhaben baut in zwei stark ländlich geprägten Landkreisen Nordostniedersachsens (Uelzen und
Heidekreis) eine ADB-Struktur auf. Es werden zum einen niedrigschwellige Beratungsformate
erprobt. Zum anderen wird ein Berater:innen-Netzwerk etabliert, das standortunterschiedliche
Präsenz- und digitale/ telefonische Angebote sowie verschiedene Sensibilisierungsangebote zum
Zugang zur Zielgruppe beinhaltet.
Kontaktdaten
Lindenstraße 24
21335 Lüneburg
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 4131 - 2844104
Oldenburg
Die Antidiskriminierungsstelle IBIS e.V. in Oldenburg wurde 2005 gegründet. Wir beraten unabhängig, vertraulich, mehrsprachig und kostenfrei zu allen Diskriminierungshintergründen aus dem Allgemeinen Gelichhandlungsgesetzt (AGG) nach ADVD-Standards:
· Rassismus/Antisemitismus
· Ethnische Herkunft
· Alter
· Religion und Weltanschauung
· Beeinträchtigung
· Geschlechtsidentität
· Sexualität
Wir beraten aber auch bei Erfahrungen mit anderen Formen von Diskriminierung, die durch das AGG nicht geschützt sind.
Angebote:
· Parteiliche Beratung
· Unterstützung bei Konfliktverarbeitung
· Rechtliche Einordnung für betroffene Personen
· Vermittlung
· Begleitung vor Gericht
· Sensibilisierung für Diskriminierung
· Interessenvertretung von Betroffenen
Kontaktdaten Stadt Oldenburg
Klävermannstraße 16, 26122 Oldenburg
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0441/92058228
Kontaktdaten Landkreis Oldenburg
- Diakonie-Mehrgenerationenhaus Wildeshausen (Di. 15:00 – 17:30)
Visbekerstraße 6 und Stadthaus Wildeshausen, Am Markt 1, Wildeshausen (jeden 3. Do. 10:30-12:30);
- Beratungscafé Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn (Do. 15:00 – 17:30)
Katharinenstraße 15, Großenkneten
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0441/92058284
Kontaktdaten Landkreis Friesland
-IBIS e.V., Bürgermeister-Heidenreichstraße 11b, Varel (Mo. 13:00 – 16:00)
-IBIS e.V., Hauptstraße 80, Sande (Do. 13:00 – 16:00)
E-Mail: [email protected]
Telefon: 04422/6013607;
Die Beratung ist auch telefonisch, per E-Mail oder online möglich.
Osnabrück
Das Antidiskriminierungsbüro der Stadt bietet einen geschützten Raum, um über das Erlebte sprechen zu können. Als Grundlage dient das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Beraterinn*innen entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten und unterstützen bei der Umsetzung. Die Beratung erfolgt kostenfrei nach den Prinzipien der Vertraulichkeit, Parteilichkeit und Anonymität. Die Beratenden werden nur in Ihrem Auftrag aktiv. Sie führen keine rechtliche Beratung durch; sie arbeiten lokal, regional und bundesweit mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Antidiskriminierungsarbeit zusammen.
Das Antidiskriminierungsbüro ist eine kommunale Stelle, die dem Referat für Chancengleichheit der Stadt Osnabrück angehört.
Kontaktdaten
Natruper-Tor-Wall 2
49076 Osnabrück
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 541 - 323 2006
Mobil: +49 151 67021768
